
Es ist vor allem der mehr als 40 Kilometer lange, durchgehende Sandstrand, der Deutschlands zweitgrößte Insel so beliebt macht. Weiß, feinsandig und an einigen Stellen etwa 70 Meter breit erstreckt sich Usedoms Ostseestrand nordwestlich des Ostseebades Karlshagen bis zur westlichen Hafenmole von Swinemünde.
Sanft abfallender Meeresboden, keine erkennbare Gezeiten, mäßig salzhaltiges Ostseewasser, geringe Strömungen und der weite Sandstrand machen die Usedomer Ostseeküste zu einem Urlaubsparadies für Jung und Alt. Ob Skilanglauf am Strand im Winter, Badespaß in den Sommerferien, Strandwanderungen im Herbst oder Anbaden im Frühling - der Urlaub an der Ostsee ist zu jeder Jahreszeit ein besonderes Erlebnis.
Vor allem in der Nähe der Inselkerne (Streckelsberg bei Koserow und Langer Berg bei Bansin) wechseln sich Steilküsten und die typischen Flachküsten (Strand, Düne, Deich) ab. Das Wechselspiel zwischen schroffer Steilküste (Steilküsten sind Verlustküsten, die nicht künstlich geschützt werden) und den sanften, mit Strandhafer bepflanzten Dünen gehört zum typischen Küstenbild der Insel Usedom.
Von den zehn Seebädern der Insel Usedom besitzen die Kaiserbäder Heringsdorf, Ahlbeck und Bansin eine durchgehende, etwa acht Kilometer lange Strandpromenade. Ihre prachtvollen, überwiegend wilhelminischen Bädervillen, sind zwar vom Strand aus zu sehen, fügen sich aber hinsichtlich ihrer Höhe und Bebauungsdichte harmonisch in die Küstenlandschaft ein. Jedes dieser drei Kaiserbäder sowie die Ostseebäder Koserow und Zinnowitz besitzen zudem eine Seebrücke, die als Anleger für Ausflugsdampfer dienen.